Nagelpiercing und Einleger für kreatives Nageldesign

Nailart Stripes SilberPiercings sind bereits seit langer Zeit und immer noch absolut im Trend. Egal ob Bauchnabel, Augenbraue, Nase oder Lippe, für viele Menschen ist ein Piercing eine optische Bereicherung des eigenen Aussehens. Die beim Stechen und der anschließenden Wundheilung entstehenden Schmerzen nehmen sie dafür in Kauf. Wen wundert es da, dass immer neue Körperstellen für Piercings entdeckt werden. Eine davon ist der Fingernagel. Ein großer Vorteil beim Nagelpiercing: Es ist vollkommen schmerzlos und auch Wundheilungsstörungen treten dabei nicht auf. Beim Fingernagel handelt es sich nämlich nicht um Gewebe, das von Blutgefäßen und Nerven durchzogen ist, sondern um Hornplatten.

Beim Nagelpiercing wird ein kleines Loch durch den über die Fingerkuppe überstehenden Nagelrand geknipst, durch das schließlich ein kleiner Ring geführt wird. Hierdurch lassen sich ganz besondere Nailarts erzielen, denn die bei Nageldesign sonst übliche Zweidimensionalität wird nun durch das Piercing zu einer Dreidimensionalität. Die Aufmerksamkeit der Betrachter ist gewiss, denn ein Nagelpiercing zieht die Blicke sicher an. Je nach Beruf und Beanspruchung ist die Alltagstauglichkeit dieser Variante der Fingernagelverschönerung jedoch begrenzt, da die Gefahr besteht, mit dem überstehenden und frei beweglichen Piercing hängen zu bleiben.

Deutlich weniger anfällig sind Einleger. Hierbei handelt es sich zumeist um kleine Ornamente aus Metall, die vergoldet oder versilbert sind. Sie sind besonders gut für Gelnägel geeignet und werden in die noch nicht ausgehärtete Aufbauschicht eingelegt. Anschließend erfolgen das Aushärten im Lichthärtungsgerät und der Überzug der Versiegelungsschicht. Aber auch auf Naturnägeln können Nageldesign-Einleger verwendet werden. Hierbei empfiehlt es sich, den Naturnagel mit einer Schicht Klarlack zu überziehen, den Einleger in den noch nicht getrockneten Lack zu legen und in anschließend nochmals zu lackieren.